Dr. med. Silke Engelder

Praxis für Ganzheitsmedizin

Biologische Krebstherapie

Biologische Krebstherapie - Krebsvorbeugung

 

 

Der bekannte Zellpathologe Rudolph Virchow sagte bereits 1868 den berühmten Ausspruch: 

Krankheit beginnt ab dem Zeitpunkt, wo  der Organismus sich nicht mehr selbst regulieren kann. Dies gilt für die meisten chronischen Erkrankungen insbesondere für Krebserkrankungen.

 

In der biologischen Krebstherapie, sowie auch in der Krebsvorsorge, wird die Eigenregulation des Organismus unterstützt. Anders als in der konventionellen Therapie, die häufig auf gesunde Zellen keine Rücksicht nimmt, werden bei der biologische Krebstherapie die gesunden Zellen gestärkt und damit  wieder in die Lage versetzt, die Selbstregulation erfolgreich durchzuführen.

 

Biologische Krebstherapie kann sowohl vorbeugend (damit kein Krebs entsteht), als auch in jedem Krankheitsstadium, sowie ergänzend zu konventionellen Therapien, durchgeführt werden. Es wird dabei versucht, die gesunden Zellen zu fördern, den entarteten Zellen den Nährboden zu entziehen und damit die körpereigene Regulation wieder herzustellen.

 

Die Erkenntnisse für die Anwendung von biologischen Therapien bei Krebserkrankungen beruhen zu einem großen Teil auf Untersuchungen der Biochemie von Zellen und Gewebe.

 

 

Am Anfang steht das Labor

 

Für eine sinnvolle biologische Krebstherapie sollten zunächst Laboruntersuchungen durchgeführt werden. Dadurch kann eine individuelle, für den speziellen Erkrankungsfall möglichst optimale, Therapie entwickelt werden. Hierbei wird insbesondere untersucht:

 

  • Immunstatus
  • Funktion des Immunsystems
  • Mangelerscheinungen
  • Schwermetallbelastung
  • Säure-Basenhaushalt
  • Entgiftungsreaktion des Körper

 

Unser Partnerlabor führt spezielle  Laboruntersuchungen APO10 und TKTL1 durch, die dabei helfen, eine Krebserkrankung möglicherweise schon in einem frühen Stadium zu erkennen und auch den Heilungsverlauf zu beurteilen. Für weitere Infomationen bitte klicken Sie hier.       

 

 

Ernährung

 

Die Ernährung spielt sowohl bei bestehenden Krebserkrankungen, als auch zur Krebsabwehr eine immens wichtige Rolle. Da entartete Zellen einen anderen Stoffwechselweg benötigen, um zu überleben, kann über die Nahrung versucht werden,  die Krebszellen auszuhungern . In einer Ernährungsberatung wird ausführlich über dieses Thema gesprochen.

 

 

Säure-Basen-Haushalt

 

Für ausführliche Informationen besuchen bitte unsere Homepage  www.säure-basen-zentrum.de  

 

 

Mikronährstoffe

 

 

Alle gesunden Zellen benötigen täglich Mikronährstoffe um eine gesunde Zellfunktion mit ausreichender Energiegewinnung zu gewährleisten.

 

Ein Mangel an Mikronährstoffen tritt bei Krebserkrankungen sehr häufig auf. Ursachen dafür liegen in einer unausgewogenen Zufuhr (Appetitlosigkeit, Aufnahmestörungen im Magen-Darmtrakt, mangelnde Verfügbarkeit geeigneter Lebensmittel etc) sowie in einem vermehrten Verbrauch durch die Erkrankung und evtl. konventionelle Medikamente.

Vor Beginn einer Mikronährstofftherapie sollte anhand der Laborwerte festgestellt werden, welche Defizite bestehen.

 

 

Artesunat

 

 

Artesunat als pflanzliches Chemotherapeutikum ?

 

Bereits vor mehr als 2000 Jahren wurde die Heilpflanze Artemisia annua (einjähriger Befuß) in der traditionellen chinesichen Medizin verwendet. Aus der Heilpflanze konnte in den 1970er Jahren die Substanz Artemisinin identifiziert werden, die sich als wirksames Mittel gegen Malaria erwies.

 

Aus der Wirkstoffsubstanz Artemisinin konnte das Derivat Artesunat entwickelt werden, das ebenso wie die Grundsubstanz  seine zellab -tötende Wirkung durch die Reaktion mit Eisen entfaltetet. Hierbei werden große Mengen von sogenannten freien Radikalen gebildet und dadurch die Krebszellen selektiv zerstört. Z.Zt wird die Wirkweise von Artesunat sowohl auf Krebszellen, als auch auf Metastasen u.a im Deutschen Krebsforschungszentrum der Universität Heidelberg (DKFZ) untersucht.

 

Die Behandlung mit Artesunat ist einfach und wird üblicherweise sehr gut vertragen.

 

Artesunat wird als Infusion verabreicht. Die notwendige Menge richtet sich nach dem Körpergewicht.

 

 

Vitamin C

 

Die Bedeutung von Vitamin C als Therapeutikum ist auf die Untersuchungen von Dr. Linus Pauling (1901-1994) in den 60iger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurückzuführen.

 

Durch intensive Forschungen in den vergangenen Jahren konnte herausgefunden werden, dass Vitamin C hochdosiert - die Entgiftungsreaktion des Körpers (Phase I Entgiftung) unterstützt. Eine bereits im Jahre 2005 veröffentliche Studie konnte zeigen, dass bei hohen intrazellulären Konzentrationen von Vitamin C (über 4mmol/l) Krebszellen abstarben (Chen/PNAS 102, 2005; aus Biologische Krebsabwehr eV.) Hierfür sollen Dosierungen von mindestens 8-10Gramm Vitamin C notwendig sein.

Über den Magen-Darm-Trakt können pro Tag höchstens 1-1,5g Vitamin C aufgenommen werden. Da für die positiven Wirkungen von Vitamin C insbesondere auch bei Krebserkrankungen höhere Dosierungen notwendig sind, erfolgt die Therapie in Form von Infusionen.

 

 

DCA Dichloracetat

 

Krebszellen nutzen für die Energiebildung nicht die Mitochondrien sondern das Zellplasma.  Dies geschieht durch Vergärung von Zucker. Die Mitochondrien der Krebszellen werden abgeschaltet! Mitochondrien haben in gesunden Zellen eine weitere sehr wichtige Aufgabe. Sie können kranke entartete Zellen zerstören (Apoptose). Diese Funktion ist bei Krebszellen ausgeschaltet. Die Zellen können sich ungehindert vermehren und Tumore bilden. Werden die Mitochondrien wieder aktiv, erkennen sie die Entartung der Zelle und leiten die Selbstzerstörung (Apoptose) ein

 

Die Wirkung von Dichloracetat (DCA) auf Tumorzellen wird durch den veränderten Stoffwechsel von Krebszellen erklärt. Die Energiegewinnung erfolgt hier vorwiegend durch Vergärung von Glucose bzw. Pyruvat zu Milchsäure. DCA kann das für diesen Vorgang notwendige Enzym die PDH-Kinase hemmen. Damit wird  den Tumorzellen die Energie für ein weiteres Wachstum entzogen.  Das Pyruvat steht dadurch wieder für die  Aktivierung der Mitochondrien zur Verfügung und diese können die Apoptose (programmierter Zelltod) einleiten.

 

 

 

Thymustherapie

 

Die Thymusdrüse liegt hinter dem Brustbein und ist ein wichtiger Bestandteil des Immunsystems. In der Thymusdrüse verläuft die Schulung der T-Lymphozyten. T-Lymphozyten können nicht nur Infektzellen (Bakterien, Viren, Pilze etc), sondern auch körpereigene entartete Zellen (Krebszellen)  angegreifen und vernichten. Die Lebensdauer der Thymusdrüse ist leider begrenzt. Bis zum 3. Lebensjahr ist die Thymusdrüse vollständig ausgebildet, ab der Pubertät beginnt die Rückbildung, mit zunehmendem Alter bildet sich die Thymusdrüse fast vollständig zurück. Je älter ein Mensch ist, desto weniger Abwehrkräfte besitzt er.

 

   

 

GcMAF

 

GcMAF ist ein natürliches im Körper vorhandenes Protein. Es ist maßgeblich an der Steuerung der Abwehrzellen (Makrophagen) des Immunsystems beteiligt. Ohne GcMAF können schädliche Zellen (Krebszellen, Viren etc) vom körpereigenen Immunsysten nicht mehr angegriffen und vernichtet werden und sich weiter ausbreiten. Krebszellen bilden ein Enzym (Nagalase), welches die natürliche Produktion von GcMAF verhindert. Durch Zuführen von GcMAF kann das körpereigene Immunsystem seine Wirkung wieder voll entfalten. Die Therapie mit GcMAF könnte nicht nur bei Krebserkrankungen, sondern bei allen Erkrankungen mit geschwächtem Immun- system angewendet werden.


Alle hier vorgestellten Diagnose- und Behandlungsmethoden sind Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin, die nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne einer Anerkennung durch die Schulmedizin gehören. Alle getroffenen Aussagen über Eigenschaften und Wirkungen sowie Indikationen der vorgestellten Verfahren beruhen auf den Erkenntnissen und Erfahrungswerten in der jeweiligen Therapierichtung selbst, die von der herrschenden Schulmedizin nicht geteilt werden.


© 2016 Praxis Dr. med. Silke Engelder