Hämatogene Oxydationstherapie (H.O.T.)
Die Hämatogene Oxidationstherapie gehört zu den photobiologischen Eigenbluttherapien. Eigenbluttherapien nutzen die besonderen Fähigkeiten des Blutes. Es hat reinigende und entgiftende Wirkungen und fördert die körpereigene Abwehr. In verstärktem Masse kann das Blut seine positiven Eigenschaften entwickeln, wenn es die Blutbahn verlässt.
Bei der H.O.T. kommen neben der Wirkung des eigenen Blutes zusätzlich die Heilkräfte von Licht und Sauerstoff zum Einsatz. Schon in der Antike entwickelte Hippokrates (um 460 370 v. Chr.) eine Lichttherapie (Heliotherapie). Es war bereits damals bekannt, dass Sonnenlicht gesundheitsfördernd wirken kann. Bereits Ende des 19. Jahrhunderts konnte der deutsche Physiker von Ritter nachweisen, dass Sonnenlicht neben dem sichtbaren Farblicht noch einen großen unsichtbaren Lichtanteil enthält, der für alles Leben auf der Erde notwendig ist. Er nannte diese Strahlung Ultra Violett, abgekürzt UV.
Anfang des 20. Jahrhunderts konnte durch intensive Forschungen herausgefunden werden, dass die optimale Heilwirkung des Lichtes auf das Blut bei einer Wellenlänge von 254 nm liegt. Bereits in den 40ger Jahren entdeckte der Schweizer Arzt Prof. Wehrli, dass eine Sauerstoffaufschäumung des Blutes mit molekularem Sauerstoff, während der UV-Bestrahlung, den Heileffekt wesentlich verstärken konnte. 1958 stellte er schließlich, auf der Therapiewoche in Karlsruhe, die Therapie unter dem Namen Hämatogene Oxidations-Therpie ( H.O.T. ) vor. Bei diesem Verfahren wird das Blut nach der Entnahme mit Sauerstoff aufgeschäumt, dann mit UV-Licht, definierte Wellenlänge, bestrahlt und anschließend reinfundiert.
Die H.O.T. ist ein gut erforschtes und anerkanntes Naturheilverfahren. Durch modernste Geräte und die ausschließliche Verwendung von Einweg-Materialien ist die H.O.T. leicht durchführbar und nebenwirkungsfrei.
Wirkungen der Hämatogenen Oxidations-Therapie (H.O.T.)
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Verbesserung der Durchblutung aller Organe
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Verbesserung der Sauerstoffaufnahme der Zellen
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Verbesserung des Energiehaushaltes der Zellen durch gesteigerte Sauerstoff-Ausnutzung
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Verbesserung der Fließfähigkeit ( Viskosität ) des Blutes
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Aktivierung der Selbstheilungskräfte
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Natürliche Entgiftung des Körpers
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Senkung pathologischer Blutwerte (Cholesterin, Leberwerte )
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Linderung der Nebenwirkungen von Medikamenten ( insbesondere bei der Chemotherapie )
Die H.O.T. bewirkt eine bessere Durchblutung
des gesamten Körpers!
Anwendungsgebiete der Hämatogen Oxidations-Therapie ( H.O. T. )
Erkrankungen des Immunsystems und Auto-Immunkrankheiten:
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Asthma bronchiale
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Heuschnupfen
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Allergien
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Rheumatische Erkrankungen
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Morbus Crohn und Colitis ulcerosa
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Gürtelrose
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Neurodermitis
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Ekzeme
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Abwehrschwäche mit Infektanfälligkeit
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Erkrankungen des arteriellen und venösen Gefäßsystems
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Durchblutungsstörungen des Herzens (KHK, Angina pectoris)
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Durchblutungsstörungen des Gehirns ( Cerebralsklerose )
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Durchblutungsstörungen an den Gliedmaßen ( Raucherbein, diabetische Spätschäden )
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Venenentzündungen
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Thromboseneigung
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Postthrombotischen Syndrom
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Chronische Unterschenkelgeschwüre ( ulcus cruris)
Stoffwechselkrankheiten
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Diabetes mellitus
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Fettstoffwechselkrankheiten
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Leberkrankheiten
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Hyperurikämie ( Gicht )
Sonstige Indikationen
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Tumorleiden (Begleittherapie, Linderung der Nebenwirkungen bei Chemotherapie)
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Hörsturz und Tinnitus
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Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen
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Migräne
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Erschöpfungszustände ( Burn-Out-Syndrom ), Chronisches Müdigkeitssyndrom
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Polymyalgie
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Schwindelzustände
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Anti-Aging
Ablauf der Hämatogen Oxidationstherapie ( H.O.T. )
Aus eine Armvene werden, am liegenden Patienten, ca. 80 ml Blut entnommen und mit Natrium-Citrat ungerinnbar gemacht. Das Blut wird danach in einer speziellen Apparatur mit Sauerstoff aufgeschäumt und angereichert. Anschließend wird das Blut an einer Ultraviolett-Lichtquelle mit definierter Wellenlänge vorbeigeleitet und dabei bestrahlt. Das behandelte Eigenblut wird unmittelbar in die Armvene zurücktransfundiert. Die gesamte Therapie dauert etwa 30 Minuten.
Die biologische Wirkung der H.O.T. beeinflusst eine Vielzahl von Körperfunktionen und Stoffwechselvorgängen. Die H.O.T. h
at dabei einen Langzeiteffekt. Je nach Beschwerden oder Krankheitsbild werden anfangs meist zwei Behandlungen pro Woche, später eine Behandlung pro Woche durchgeführt. Insgesamt sollten bei der ersten Therapie-Serie 8-12 Behandlungen erfolgen. In Abhängigkeit von Gesundheitszustand und Alter werden Auffrischungstherapien nach unterschiedlichen Zeit-Intervallen empfohlen. Das Behandlungsprogramm sollte jeweils individuell angepasst werden.
© 2011 Praxis Dr. med. Silke Engelder





